Angeln im Vereinshafen

Eine kapitale Rotfeder am Haken.

Noch ein paar Minuten, dann sind die Fische fertig.

Hecht und Brassen. Oft wegen ihrer Gräten verschmäht, aber auf Birke geräuchert super lecker.

Anfang Mai waren wir in unserem Angelverein, dem Sport- und Angelverein Breitehorn e.V.. Aufgrund des eher kühlen Wetters und vorausgegangenen eher mäßigen Fängen auf dem Wasser sind wir mit den Booten in der Steganlage geblieben. Aber angeln kann man ja trotzdem. Wir hatten etwas mit Mais vorgefüttert. Eine Rute mit Mais beködert, die zweite mit einem Rotwurm; Malte hatte zwei Karpfenruten ausgelegt. Kaum mit dem Angeln angefangen der erste Biss: ein starker Fisch. Nach einem kurzen Drill kam eine kapitale Rotfeder von bestimmt mehr als 800 g zum Vorschein. Ein toller Fisch. Es ging lange Zeit weiter mit Rotfedern, bis es plötzlich noch stärker zog. Diesmal war es ein Blei von fast 2 kg. Die ersehnten Karpfen kamen in der Nacht leider nicht. Nachdem noch ein zweiter, kaum kleinerer Blei im Eimer lag, war der Angeltag für mich beendet. Malte hatte sein Glück noch die ganze Nacht versucht, aber es kamen keine Karpfen vorbei. Am nächsten Tag wurden die Fische in Salzlake eingelegt und der Räucherofen vorbereitet. Es kam noch ein am Wochenende vorher gefangener Hecht dazu. Am Nachmittag wurde geräuchert. Eine Delikatesse. Die Fleischgräten bei den Bleien stören zwar im Filet etwas, aber es schmeckt vorzüglich. Und die sonst eher verschmähten Rippenstücke sind grätenfrei. Beim nächsten Hegefischen werden wir wieder Bouletten aus den Filets machen, aber irgendwie versuchen, die Rippenstücke in den Räucherofen zu hängen.