Am Sonntag den 3. Oktober 2010 findet im Naturschutzzentrum Ökowerk e.V. am Teufelssee ein Thementag „Forelle“ statt. In Zusammenarbeit mit den Ökowerkern hat das Ziel-Fisch Team ein reichhaltiges Programm zusammen gestellt, dass Informationen, Mitmachaktionen und auch kulinarisches bietet.
Das Vortragsprogramm umfasst die Vorstellung von Bach-, See- und Meerforelle und worin sich diese Formen einer Art unterscheiden. Wir versuchen, Sie in die Faszination des Fliegenfischens mitzunehmen und werden Ihnen die filigranen Kunstwerke der Fliegenbinder und deren natürliche Vorbilder vorstellen. Das Fliegenfischen und das Angeln allgemein spielt auch in der Literatur und im Film immer wieder eine Rolle. Wir stellen Ihnen einige der Werke vor und gehen aif die unterschiedlichen Darstellungen der Angelfischerei ein.
Ein Höhepunkt des Informationsteils wird die Vorführung des Films „SOCA – der smaragdgrüne Fluss“ sein. Faszinierende Bilder und Nahaufnahmen der Marmorata-Forellen aus diesem Gewässer machen diesen Film nicht nur für Angler interessant.
Im Aktionsprogramm können Sie Ihre Geschicklichkeit beim Zielwerfen mit der Angelrute beweisen. Auch das Zielwerfen mit einer Fliegenrute, eine Disziplin des Castingsports, wird von Weltmeistern vorgeführt. Ein Fliegenbinder zeigt, wie man aus Tierhaaren, Federn, einem Angelhaken und etwas Faden ein Insekt oder ein Krebschen nachbildet.
Im Lehmbackofen wird frisches Brot gebacken, das Sie ab 16:30 Uhr dann auch verzehren können. Um den Geschmack von Brot oder auch Fisch zu verbessern, wird dieses gewürzt. Frau Beyer-Rutzel führt durch den Kräutergarten des Ökowerks und gibt Tipps. Das Ziel-Fisch Team zeigt wieder, wie man frischen Fisch küchenfertig macht, d.h., die Schuppen entfernt, wo es notwendig ist, wie man einen Fisch richtig ausnimmt und wie man ihn filtiert. Wir werden die Fische dann mit frisch gesammelten Gartenkräutern würzen und zubereiten.
Da das kulinarische Element nicht nur aus der Zubereitung besteht, wird es zum Ausklang des Thementages Fischhäppchen (Bouletten, eingelegte Plötzen, frisch geräucherte Forellen, selbst gebackenes Bio-Brot aus dem Lehmbackofen) geben. Bei diesem Geschmackserlebnis kann man mit den Referenten, den Kollegen, den anderen Zuschauern/-hörern über Fische, Naturschutz und Angelfischerei reden, sofern der Mund irgendwann mal leer ist.