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Veranstaltungsort

Naturschutzzentrum
Ökowerk Berlin e.V.

Teufelsseechaussee 22-24
14193 Berlin

Tel.:  (030) 30 00 05-0
Fax:  (030) 30 00 05-15
Email: info(at)oekowerk.de
http: www.oekowerk.de

Das Frühlingsfest 2009 im Naturschutzzentrum Ökowerk

Der Ziel-Fisch-Stand

Am Sonntag, dem 10.05.2009 war es wieder soweit. Das Ökowerk lud Aussteller und Besucher zum alljährlichen Frühlingsfest ein. In diesem Jahr hat erstmals das Ziel-Fisch-Team mit einem Stand an der Veranstaltung teilgenommen. Dank der freundlichen Unterstützung der „Havelfischer“ e.V., die uns mit fangfrischem Weißfisch versorgt haben, gab es leckere Kostproben der heimischen Fische in Form von Fischbouletten, die Jung und Alt bestens geschmeckt haben.

Anleitungen zum Knoten binden

Doch es gab noch mehr zu erkunden. Wer Lust hatte, konnte an einem Fisch-Quiz teilnehmen, bei dem es galt, 10 Fotos von Fischen den passenden Namen zuzuordnen. Dabei passierte es schon ab und an, dass aus einem Karpfen ein Barsch wurde. Lediglich der Fisch des Jahres 2009, der Aal, wurde von allen Quizteilnehmern einwandfrei identifiziert. Ebenso konnten Kinder einmal versuchen, verschiedene, oft von Anglern benötigte Knoten zu binden. Hierzu hat uns die Firma Hemingway freundlicherweise mit einer Auswahl verschiedener Schnüre gesponsert, an denen man auch einmal testen konnte, dass es einen Unterschied ausmacht, ob man Schnüre gleicher oder verschiedener Dicke verbindet und was eine monofile von einer geflochtenen Schnur unterscheidet.

Das Fisch-Quiz, welches es zu lösen galt

Neben dem „Aktiv-Programm“ wurden aber auch diverse anregende Gespräche geführt.

Da aufgrund des Wetters bis zum frühen Nachmittag nur mäßiger Publikumsandrang herrschte konnte die Zeit genutzt werden, um sich mit den Standnachbarn, dem Verlag "Natur & Text" bzw. der Heinz Sielmann Stiftung mit dem Projekt "Wildpark Döberitzer Heide" zu unterhalten. Auf der einen Seite interessante Neuerscheinungen aus der Bücherwelt, auf der anderen die Erkenntnis, dass man mittlerweile direkt vor den Toren Berlins durchaus schon einmal das eine oder andere Wisent beobachten kann. Als dann ab dem frühen Nachmittag der Besucherstrom zunahm, wurden auch mehr Fisch-Spezifische Gespräche geführt. So wurde unter anderem oft nach der "Friedfischregelung" in Brandenburg gefragt, aber auch über die Verwertung verschiedener Fische wurde gefachsimpelt.

Publikum im unterschiedlichsten Alter in interessierten Gesprächen

In diversen Gesprächen war immer wieder zu erkennen, dass viele Bürger immer noch die Qualität der heimischen Gewässer weit schlechter einschätzen, als sie ist. Viele setzen den Trübungsgrad des Wassers mit belastetem Wasser gleich. Das trifft jedoch auf unsere Berliner Gewässer kaum zu. Generell gilt schon seit einigen Jahren, dass man Fisch aus den meisten Berliner Gewässern bedenkenlos essen kann. Bei den größeren Gewässern ist lediglich der regelmäßige Verzehr von fettreichen Fischen aus dem Teltowkanal nicht unbedingt zu empfehlen.

Abschließend bleibt nur die Feststellung, dass es wieder einmal eine tolle Veranstaltung war, an der wir gerne wieder teilnehmen. Schließlich war doch zu erkennen, dass die Fischwelt noch nicht allzu bekannt ist, und dass ein Informationsbedürfnis in diesem Bereich durchaus besteht.