Eine vom Leibnitz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Landesforschungsanstalt für Fischerei in Rostock durchgeführte Studie zeigt als Ergebnis, dass die Angler in Mecklenburg-Vorpommern wesentlich mehr Aale fangen als die Berufsfischerei. Von Anglern werden demnach im Jahr 187 t Aal, die Berufsfischerei im Durchschnitt der letzten 10 Jahre ca. 123 t/Jahr. Aus diesen Zahlen leiten die Verantwortlichen ab, dass die Angelfischerei in ein Fischereimanagement einbezogen werden muss, und eine bundesländerübergreifende Regulation des Aalangelns erforderlich ist.
Der Landesanglerverband zweifelt diese Zahlen massiv an, da die statistische Basis nicht ausreichend ist und die entsprechenden Hochrechnungen der Fangzahlen dadurch viel zu hoch ausfallen.
(Quelle: afz-Fischwaid, 2/2009, S. 23)