Das Texas-Rig ist eine recht einfache Methode, mit der sich sehr gut in hängerträchtigen Gebieten angeln lässt, ohne Köder zu verlieren.
Es besteht aus einem Bulletweight, welches ganz einfach auf das Vorfach gefädelt wird, am besten eignet sich hierfür Fluocarbon, da es sehr abriebsfest und nahezu unsichtbar unter Wasser ist, einer Perle, die dahinter geschaltet wird und einem Offset-Haken.
Die Perle erzeugt beim Anzupfen des Rigs ein „KLACK“. Es entsteht durch den Aufprall des Bleis auf die Perle bzw. dieser dann auf den Offset-Haken. Dieses „KLACK“ bringt an manchen Tagen zusätzliche Reize, die nicht selten in Bissen resultieren.
Der Offset-Haken ist für die Reduzierung der Hänger verantwortlich, indem der Köder am Offset-Haken offset angeködert wird. Somit verschwindet die Hakenspitze im Köder und kein Ast, kein Stein und keine Alge kann sich im Haken verfangen.
Wenn man auf das „KLACK“ verzichten will (hilft oft an überangelten Gewässern), nimmt man einfach einen Gummistopper und setzt diesen vor das Bulletweight. Damit fixiert man dann das Blei und die Perle und das „KLACK“ bleibt aus. Diese Variante ist auch sehr gut geeignet, um unter überhängende Bäume oder ähnliches zu werfen, da das so festgeklemmte Blei sich nicht um einen Ast wickeln kann.
Fazit:
Eine Montage die universell einsetzbar ist. Aber vor allem bei einer sehr hohen Hängergefahr ist dieses Rig sehr zu empfehlen.